Checkliste: Was gehört zum Corporate Design?

März 10, 2017

Das Corporate Design ist ein wesentlicher Bestandteil der Corporate Identity. Es bestimmt den visuellen Markenauftritt deines Unternehmens. In dieser Corporate Design Checkliste findest du die einzelnen Bestandteile, die entwickelt werden können.

Warum brauchst du ein Corporate Design?

Ein starkes Corporate Design entspringt deiner Positionierung, spiegelt deine Persönlichkeit und Werte wider und bringt mehrere Vorteile mit sich: 

  • Mit einem ausdrucksstarken Logo & Markendesign, das perfekt auf dich und dein Business abgestimmt ist, zeigst du dich viel selbstbewusster.
  • Design dient als Wegweiser, es vermittelt Inhalte schnell und eingängig.
  • Ein starkes Markendesign verschafft dir eine einzigartige Identität. Und diese unterscheidet dich von Wettbewerbern.
  • Das Design trägt maßgeblich zu deiner Außenwirkung bei. Und die beeinflusst nicht nur deine Interessenten sondern auch deine Mitarbeiter und Partner.
  • Ein stimmiger Markenauftritt vermittelt Professionalität und schafft Vertrauen. Je selbstbewusster und beständiger man auftritt, umso besser kann man die Kompetenz unter Beweis stellen.
  • Ein hochwertiges Markendesign steigert deinen Markenwert, denn es vermittelt Qualitätsbewusstsein und einen gewissen Qualitätsanspruch, den Außenstehende schnell auf die Leistung oder das Produkt übertragen. Das ermöglicht dir eine höhere Preisgestaltung.
  • Definierte Corporate Design Bestandteile sparen Arbeit und Kosten

Mehr Infos dazu, findest du hier: Warum benötigst du ein Corporate Design?
 

Welche Bestandteile gehören zum Corporate Design? Die Checkliste:

Corporate Design Bestandteile: Basiselemente

1/ Basiselemente

Corporate Design Bestandteile: Geschäftsausstattung

2/ Geschäftsausstattung

Gestaltungsraster / Vermassung / Ansicht

  • Visitenkarten
  • Briefbogen (ggf. auch für Vorstand oder Filialen, Tochtergesellschaften)
  • Compliment Card / Kurzbrief
  • Briefumschläge (C5/6 DL und C4)
  • Adressaufkleber
  • Stempel
  • Präsentationsvorlagen
  • Mappen
  • Schreibblöcke
  • Namensschilder
  • Geschäftsdokumente (AGB, Geschäftsbedingungen, Verträge, Urkunden, etc.)
Corporate Design Bestandteile: digitale Medien

3/ Digitale Medien

Gestaltungsraster der Benutzeroberfläche und Interfaces / Ansicht

 

4/ Printmedien

Gestaltungsraster / Vermassung / Ansicht

  • Image-Anzeigen / Produkt-Anzeigen
  • Flyer / Faltblätter
  • Einladung / Gutscheine
  • Plakate
  • Editorials
    Image-Broschüren / Produkt-Broschüren
    Kunden- / Mitarbeiter-Magazine
    Kataloge
    Zeitschriften

 

5/ Außendarstellung

  • Firmenschild
  • Gebäudekennzeichnung
  • Orientierungssystem
  • Carpool / Fuhrpark

 

6/ Weitere Bestandteile

  • Veranstaltungs-Ausstattung: Messestand / RollUPs / Displays / Fahnen
  • Corporate Fashion

 

Wie umfangreich sollte ein Corporate Design sein?

Das hängt ganz davon ab welche Kommunikationswege du gehst und welche Ziele du verfolgst. Natürlich kann man ein CD zunächst klein anlegen und dann mit dem Unternehmenswachstum weiter entwickeln. Doch dabei solltest du dringend beachten, dass du dich tatsächlich kümmerst und den roten Faden nicht verlierst.

Tipp: Lass die Definition deines Corporate Designs in einem Manual zusammenfassen

Das Corporate Design-Manual (oft CD-Manual oder Styleguide genannt) dient als Gestaltungsvorlage und hilft beim konsequenten Nutzen der definierten Vorgaben. Denn eins ist besonders wichtig: Ein Corporate Design muss kontinuierlich und konsequent angewendet werden, damit es die genannten Vorteile und Nutzen auch erbringen kann.

Ein CD-Manual kann allen Designern, Programmierern und Druckereien ausgehändigt werden. So wissen diese genau, wie die Anwendungen zu gestalten sind. Dass heißt auch, die Gestaltung muss nicht jedesmal neu definiert werden. Das hält den Arbeitsaufwand geringer und spart somit Kosten.

Happy day!
Goldmarie a.k.a. Su

Portrait Su Wiemer

Hi, ich bin Su, Senior UX Designerin. Ich entwickle und schreibe über Lösungen für digitale Produkte, die Nutzer begeistern. Ganz nach dem Motto #makeusershappy.

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