Deine 1. Webseite: 8 Dinge, die du berücksichtigen solltest
Dieser Artikel beinhaltet:
Welche Ziele möchtest du mit deiner Webseite erreichen?
Diese Überlegung entscheidet darüber, welchen Umfang und welche Funktionen deine Webseite beinhalten sollte.
Willst du beispielsweise nur kurz über dich und dein Angebot informieren – benötigst du also nur eine etwas ausführlichere „Visitenkarte im Web“? Dann empfiehlt sich eine simple Webseite, die du sogar mit einem smarten Baukasten-System umsetzen könntest. Willst du stets aktuellen Content anbieten, bloggen und die Besucher in Kunden umwandeln (z. B. über Freebies oder Sales Funnel) macht ein Content Management System, wie WordPress mehr Sinn, da du dieses System durch entsprechende Funktionen erweitern kannst.
Für wen realisierst du die Webseite?
Bei deiner Webseite dreht sich alles um deinen Besucher/potenziellen Kunden, nicht um dich. Mach dich schlau, wen du ansprichst, lerne deine Besucher kennen, damit du ihnen das anbieten kannst, was sie suchen. Welche Probleme haben sie und welche Lösungen bietest du ihnen? Auch diese Überlegung beeinflusst die Ausrichtung deiner Webseite und insbesondere die Inhalte.
Lerne hier: wie du deine User Persona beschreibst
Empfange deine Besucher mit offenen Armen und fessle sie
Wecke das Interesse deiner User mit kurzen und knackigen Inhalten: Laut einem Google & Microsoft-Research hast du rund 10 Sekunden Zeit um deine User für deine Webseite zu interessieren. Werden sie in der Zeit nicht berührt, klicken sie den „Zurück“-Button oder schließen den Tab. Du solltest also auf deiner Startseite deutlich kommunizieren welche Lösung du für wen anbietest, wie du dich von deinen Mitbewerbern differenzierst bzw. was dich für deine User so unentbehrlich macht und warum sie auf dieser Seite bleiben sollten.
Zeige deinen Besuchern den Weg
Die Startseite ist relevant, aber sie ist nur der Anfang. Sorge jetzt dafür, dass deine Besucher weitergeführt werden, zieh sie in deinen Bann und wecke ihr Interesse auch für die folgenden Seiten und Inhalte. Am einfachsten erreichst du das, indem du eine Geschichte erzählst. Die kann man auch interaktiv unterstützen, so dass sich die Besucher auf eine Reise durch deine Webseite begeben. Das verursacht natürlich Mehraufwand in der Programmierung und ist entsprechend teurer. In meinen Augen ein nice-to-have. Ein must-have sind Inhalte die bewegen, die man in Erinnerung behält und im Idealfall gleich weiter erzählen möchte.
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Denk unbedingt an die Usability
Auch wenn du gerne Schnörkel magst: Verzichte im Internet darauf. Sorge dafür dass deine Inhalte knapp, aber informativ und dein Design reduziert und übersichtlich daher kommt. Such dir also einen Designer und/oder Programmierer, der die Usability im Blick hat:
- Im Internet bewegt man sich intuitiv, es hilft dir nicht, wenn du mit kreativen Funktionen glänzen willst, diese aber in der Anwendung eine Barriere darstellen
- Weise dem User den Weg, wie unter 4. schon beschrieben
- Setze Farben so ein, dass sie dem User bei der Orientierung helfen: Farben kombinieren – so verbesserst du die Usability deiner Webseite
- Achte auf gute Lesbarkeit und übersichtliche Inhalte: Wie du die Lesbarkeit auf deiner Webseite verbesserst
- Deine Webseite sollte auf verschiedenen Endgeräten funktionieren und dass ist einen eigenen Punkt wert:
Gestalte deine Seite responsive
Jeder erwartet heute, dass deine Seite auf allen möglichen Endgeräten funktioniert. Sind deine Inhalte für Besucher mobile nicht lesbar, bist du für die meisten User nicht erreichbar: Das Smartphone ist inzwischen das meist genutzte Gerät für den Internetzugang (wie z. B. die ard-zdf-onlinstudie.de zeigt. http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/).
Aber nicht nur das: Google liebt responsive Seiten. Hier kannst du ganz aktuell testen, wie gut deine Webseite für mobile Endgeräte optimiert ist: testmysite
Auch wenn du klein startest: Think big
Selbst eine kleine Homepage mit den nötigsten Informationen sollte skalierbar angelegt werden (skalierbar = zu einem späteren Zeitpunkt erweiterbar). Du und auch dein Angebot werden sich entwickeln, auch wenn du das jetzt noch gar nicht auf dem Plan hast. Entsprechend flexibel solltest du dich im Web aufstellen.
Alternativ kannst du natürlich zunächst bewusst ein Baukasten-System einsetzen, mit dem Ziel deine Webseite später mit einem flexibleren und besser skalierbaren System, wie WordPress neu aufzusetzen.
Vergiss nicht, dich rechtlich abzusichern
Das ein Impressum erforderlich ist, ist inzwischen wohl jedem klar. Neben dem Impressum ist auch die Datenschutzerklärung unverzichtbar. Jeder Seitenbetreiber, der personenbezogene Daten verarbeitet (sei es über einen Shop, Analyse-Tools oder Daten die über Social Media Netzwerke wie Facebook gesammelt werden, selbst IP-Adressen gehören zu personenbezogenen Daten) muss eine korrekte und aktuelle Datenschutzerklärung auf seiner Webseite haben. Fast jede Seite verwendet heute Cookies. Hier ist die rechtliche Lage in Deutschland noch nicht ganz geklärt, in jedem Fall gehört ein korrekter Hinweis über die Verwendung von Cookies auch in die Datenschutzerklärung. Mehr Informationen und Muster-Vorlagen bieten Plattformen wie eRecht24 oder RA Dr. Schwenke.
Hast du Fragen oder Anmerkungen? Dann hinterlass einen Kommentar. Du bekommst garantiert eine Antwort und vielleicht kann ich dir sogar mit einem Artikel zu dem gewünschten Thema weiterhelfen.
Hi, ich bin Su, Senior UX Designerin. Ich entwickle und schreibe über Lösungen für digitale Produkte, die Nutzer begeistern. Ganz nach dem Motto #makeusershappy.
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